Mobile Learning: Was ist das und wie setzt man es ein?
Lernen über das Smartphone erfordert kürzere Module und gezielte Inhalte. Sechs Tipps für erfolgreiches Mobile Learning.
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Was ist Mobile Learning
Um zu verstehen, wie man Mobile Learning erfolgreich einsetzt, schauen wir uns zunächst an, was Mobile Learning genau ist. Die Definition besagt, dass bei dieser Form des Online-Lernens ein Laptop, Tablet oder Smartphone verwendet wird, wobei das Smartphone der klare Favorit ist. Heutzutage hat fast jeder ein Handy dabei, das man schnell zur Hand nimmt, wenn man in einer Schlange wartet oder unterwegs ist.
Warum Mobile Learning und Micro-Learning Hand in Hand gehen
Lernen über ein mobiles Gerät erfordert jedoch eine andere Gestaltung deiner Schulung. Schließlich haben Teilnehmer eine kürzere Aufmerksamkeitsspanne. Bei einem 50-minütigen Modul werden die Teilnehmer abgelenkt. Halte dich daher an maximal 15 Minuten pro Modul. Diese Form des sehr gezielten Lernens nennen wir Micro-Learning. Obwohl sich beim Mobile Learning alles um das Medium dreht, beeinflusst diese Form des E-Learnings also auch den Inhalt deiner Schulung.
6 Ansätze für Mobile Learning
Wenn du die Vorteile von Mobile Learning nutzen möchtest, solltest du die Möglichkeiten und Grenzen kennen. Hier sind 6 Ansätze für Mobile Learning im Überblick:
- Unterteile deine Schulung in kleinere Inhaltseinheiten (Micro-Learning). Achte darauf, dass jedes Stück, jedes Modul, logisch mit einem Anfang, Mittelteil und Ende aufgebaut ist. Das fördert die Aufnahme des Lernstoffs und die Anwendung des Wissens.
- Kombiniere E-Learning mit Mobile Learning. Sende deinen Teilnehmern zwischen zwei Modulen beispielsweise einen Link zu einer Fallstudie. Eine solche Fallstudie lässt sich gut auf einem mobilen Gerät lesen, wenn man unterwegs ist. Das hält deine Teilnehmer bei der Stange.
- Lasse deine Teilnehmer zwischendurch reflektieren über das erworbene Wissen, zum Beispiel durch eine Zusammenfassung oder ein Quiz. Diese Art von Inhalten eignet sich hervorragend für M-Learning.
- Sende deinen Teilnehmern eine Erinnerung an das Gelernte oder gib ihnen eine Aufgabe. So gewöhnen sie sich schneller an ihre neuen Fähigkeiten oder ihr neues Wissen.
- Sorge für einen einfachen Zugang zu unterstützenden Ressourcen wie Checklisten, Blogs, Videos, Protokollen oder Wiki-Seiten, die Teilnehmer jederzeit abrufen können.
- Lasse deine Teilnehmer auch voneinander lernen. Verknüpfe dazu Social-Media-Plattformen mit deinem E-Learning, die die Teilnehmer über ihre mobilen Geräte besuchen können.
Ein weiterer Punkt ist, dass die Zahl der Smartphone-Besitzer stetig steigt. Dadurch wächst auch das Angebot an Apps. Das macht es schwieriger, die Aufmerksamkeit der Smartphone-Nutzer zu gewinnen. Wenn man bedenkt, dass fast alle Apps darauf ausgelegt sind, ein bestimmtes Problem zu lösen oder eine Antwort zu bieten, versteht man, dass die Konkurrenz für Mobile Learning groß ist.
Fazit
Wenn du dein Mobile Learning zum Erfolg führen willst, musst du neben den genannten 6 Punkten den Lernstoff kurz, relevant, zugänglich und überprüfbar gestalten. Und sorge vor allem dafür, dass deine Teilnehmer leicht auf die Schulung zugreifen können, egal mit welchem mobilen Gerät. Wenn deine Schulung zudem „responsive“ ist, bist du auf dem richtigen Weg!
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