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October 17, 2024

Rücken Sie die psychische Gesundheit Ihrer Mitarbeiter in den Mittelpunkt

Von Arbeitsdruck bis Ernährung: Fünf Ansatzpunkte zur Verbesserung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz.

Woche des Arbeitsglücks. Woche der psychischen Gesundheit. Woche gegen Arbeitsstress. Erscheint Ihnen all die Aufmerksamkeit für das geistige Wohlbefinden unserer Mitarbeiter etwas übertrieben? Seien Sie nicht überrascht. In einer groß angelegten Studie von TNO gaben nicht weniger als 20 % der Mitarbeiter an, regelmäßig unter Arbeitsstress zu leiden.

Das ist beachtlich. Es bedeutet, dass jeder fünfte Kollege regelmäßig mit einem flauen Gefühl im Magen zur Arbeit geht. Sehr belastend für den Mitarbeiter. Aber seien wir ehrlich: Es ist nicht weniger belastend für den Arbeitgeber. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Arbeitsstress in eine langfristige Krankschreibung mündet. Die Zeit bis zur Krankmeldung ist meist genauso zermürbend. Konzentration und Produktivität eines Mitarbeiters lassen fast unbemerkt nach. So lange, bis er oder sie zusammenbricht und zum Hörer greift, um sich krankzumelden.

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Was ist psychische Gesundheit eigentlich?‍

Natürlich ist es auch eine Frage des persönlichen Empfindens. Was der eine als sehr stressig erlebt, kann für den anderen ein Kinderspiel sein. Es kommt ganz darauf an, was man gewohnt ist und wie man als Mensch „gestrickt“ ist. Aber im Allgemeinen kann man davon ausgehen, dass sich jemand psychisch gesund fühlt, wenn es gut bestellt ist um:

  • Zufriedenheit
  • Glück
  • Lebensqualität

Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die bestimmen, ob man diese Aspekte positiv bewertet und sich psychisch fit fühlt.

So erweisen sich die wahrgenommene Gesundheit, Probleme mit der Mobilität, dem Gehör, dem Sehvermögen und dem Empfinden, soziale Interaktionen mit anderen sowie die Kontrolle über das eigene Leben als wichtige Indikatoren für die Note, die jemand seiner psychischen Gesundheit gibt.

Warum ist psychische Gesundheit so wichtig?‍

Sich wohl in seiner Haut zu fühlen, bringt einige Vorteile mit sich. Psychisch gesunde Menschen sind glücklicher, erbringen bessere Leistungen in Studium und Beruf, haben mehr Freunde und können besser mit Stress und Schmerz umgehen. Zudem verfügen sie über mehr Selbstvertrauen und Selbstbeherrschung und sind weniger anfällig für Stress, Depressionen und Ängste. Wenn wir von langfristigem Stress sprechen, erhöht sich zudem das Risiko für Überreizung, Herzrhythmusstörungen, Rückenschmerzen oder andere körperliche Beschwerden.

Kurz gesagt: Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer profitieren davon, in eine gute psychische Gesundheit zu investieren.

Wann hat die Arbeit einen negativen Einfluss auf die psychische Gesundheit?‍

Natürlich beeinflussen private Situationen das psychische Wohlbefinden. Eine Scheidung, ein Todesfall oder Geldsorgen verursachen oft so viel Stress, dass dieser nicht vor der Bürotür haltmacht. Aber es funktioniert auch umgekehrt: Läuft es bei der Arbeit nicht rund, beeinflusst das auch das Wohlbefinden zu Hause. Die folgenden Faktoren werden von Arbeitnehmern am häufigsten als arbeitsbedingte Belastungen für die psychische Gesundheit genannt:

  • zu hoher Arbeitsdruck
  • Konflikte mit Kollegen oder Vorgesetzten
  • sich unzureichend wertgeschätzt und gehört fühlen
  • grenzüberschreitendes Verhalten, Diskriminierung, Aggression oder Gewalt

Tipps, um Ihre Organisation psychisch fit(ter) zu machen‍

Wie ein Mitarbeiter sein Privatleben gestaltet, ist seine eigene Angelegenheit. Vergessen Sie jedoch nicht, dass auch ein Arbeitgeber einen wichtigen Beitrag zur mentalen Gesundheit leisten kann. Wenn Sie Zufriedenheit und Freude aus Ihrer Arbeit ziehen, wirkt sich das schließlich positiv auf Ihr Wohlbefinden aus. Wir haben die folgenden Tipps, um die mentale Vitalität in Ihrem Unternehmen zu steigern:

1. Gesundes Arbeitspensum‍

Ein gewisses Maß an Arbeitsdruck oder Stress hält einen Menschen wach und produktiv. Wird der Druck jedoch zu hoch, kann ein Mitarbeiter körperlich oder geistig krank werden, insbesondere wenn die Belastung über einen längeren Zeitraum anhält. Achten Sie daher bewusst auf die folgenden Maßnahmen:

  • Wechseln Sie komplexe, stressige Aufgaben mit routinemäßigen Tätigkeiten ab. Aufgabenrotation bietet dem Mitarbeiter ein gutes Gleichgewicht zwischen Herausforderung und Erholung. Das beugt sowohl einem Burn-out als auch einem Bore-out vor.
  • Sorgen Sie für einen gesunden Dienstplan und planen Sie ausreichend Pausen ein. Achten Sie darauf, dass die Mitarbeiter diese Pausen auch tatsächlich nehmen und nicht an ihrem Arbeitsplatz verweilen!
  • Machen Sie die Mitarbeiter auf die Bedeutung von gutem Zeitmanagement aufmerksam und geben Sie ihnen Tipps.

2. Psychologische Sicherheit‍

Man selbst sein können, aus Fehlern lernen dürfen, sich trauen, die eigene Meinung zu sagen und „Nein“ sagen können, wenn man etwas nicht möchte. Mentale Sicherheit am Arbeitsplatz ist Teil einer positiven Employee Experience und sehr wichtig, um sich wohlzufühlen. Machen Sie dies daher bewusst zu einem festen Bestandteil Ihrer Unternehmenskultur. Dies gelingt beispielsweise durch:

  • Aufmerksamkeit gegenüber Klatsch und Tratsch. Sprechen Sie Mitarbeiter darauf an, wenn Sie hören, dass sie untereinander negativ über andere reden.
  • Die Bereitstellung eines Vertrauensmitarbeiters. Sorgen Sie für einen niederschwelligen Zugang, indem Sie die Kontaktdaten klar im Intranet und auf anderen Medien veröffentlichen.
  • Themen wie mentaler Druck, Respekt und das Geben von positivem Feedback besprechbar zu machen.

3. Bewegung fördern‍

„Hä? In diesem Blog ging es doch nicht um körperliche Fitness?“, denken Sie jetzt vielleicht. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass Sport und Bewegung einen positiven Effekt auf die psychische Gesundheit haben. Bewegung verringert beispielsweise das Risiko für Depressionen, Menschen gewinnen an Selbstvertrauen und auch die allgemeinen Gehirnfunktionen erhalten einen Schub, wenn man sich ausreichend bewegt. Behalten Sie das im Hinterkopf, besonders wenn es in Ihrem Unternehmen viele sitzende Tätigkeiten gibt.

Natürlich haben wir auch in diesem Zusammenhang ein paar Tipps:

  • Gehen Sie in der Pause nach draußen und machen Sie einen Spaziergang. Indem Sie gemeinsam die „Ommetje“-App der Hersenstichting installieren, können Sie sogar ein kleines Wettbewerbselement einbauen.
  • Erstatten Sie als Arbeitgeber (einen Teil) des Fitnessstudio-Abonnements Ihrer Mitarbeiter.
  • Ermutigen Sie die Leute dazu, nicht den Aufzug, sondern die Treppe zu nehmen.

4. Viel positive Aufmerksamkeit‍

Der Mensch ist ein soziales Wesen, das gesehen, gehört und geschätzt werden möchte. Sorgen Sie daher auch am Arbeitsplatz für ausreichend Aufmerksamkeit und Verbundenheit untereinander. Hier sind ein paar Anregungen:

  • Starten Sie den Arbeitstag mit einem kurzen gemeinsamen Check-in. Fragen Sie bei einer Tasse Kaffee oder Tee, wie sich jeder fühlt (zum Beispiel durch eine Bewertung auf einer Skala) und ob jemand Unterstützung oder einen Austausch benötigt.
  • Verteilen Sie regelmäßig aufrichtige Komplimente und ermutigen Sie andere dazu, dies bei ihren Kollegen ebenfalls zu tun.
  • Ruim als leidinggevende voldoende tijd in voor een regelmatig terugkerend functionerings- of beoordelingsgesprek. Leg ontwikkelafspraken duidelijk vast in een persoonlijk ontwikkelplan en vraag goed door op het werkgeluk. En ja, een goed gesprek is óók mogelijk als je dit door verschillende werklocaties of veel thuiswerkers op afstand moet doen, lees op onze website vooral onze verschillende tips voor goede online persoonlijke gesprekken!

5. Ernähren Sie sich gesund‍

Wissenschaftliche Studien belegen, dass eine gesunde Ernährung hilft, Depressionen und Stresssymptomen vorzubeugen. Auch ausreichend Wasser zu trinken ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für das Gehirn. Mit diesem Wissen können Sie als Arbeitgeber punkten:

  • Ersetzen Sie die Snacks in der Kantine durch gesündere Alternativen (Fisch, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte).
  • Stellen Sie an strategischen Punkten Wasserspender oder Wasserkaraffen auf.
  • Nutzen Sie Ihren Newsletter nicht nur für geschäftliche Neuigkeiten, sondern teilen Sie regelmäßig auch gesunde Rezepte.


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