Wissensvermittlung durch E-Learning in Unternehmen
Drei Wege, um Kollegen zum Wissensaustausch zu motivieren: Networking, gemeinsames Lernen und eine zentrale Wissensdatenbank.

In Unternehmen ist oft ein enormes Wissen vorhanden. Dennoch wird dieses nicht immer effektiv genutzt. Das ist natürlich schade, denn Menschen – mit all ihrem Wissen, ihren Fähigkeiten und ihrer Expertise – sind das größte Kapital eines Unternehmens. Warum sollten Sie dies also nicht zu Ihrem Vorteil nutzen?
E-Learning ist ein fantastisches Mittel, um Wissen innerhalb einer Organisation sichtbar zu machen und anschließend zu teilen. In diesem Blogbeitrag besprechen wir, warum dies wichtig ist und wie Sie diesen Prozess ganz einfach in Ihrem eigenen Unternehmen oder Ihrer Organisation gestalten können.
Warum ist Wissensaustausch in Unternehmen wichtig?
1. Er stärkt den Zusammenhalt und fördert die Zusammenarbeit
Es ist wichtig, Mitarbeitern die Möglichkeit zu bieten, offen mit anderen Kollegen zu kommunizieren.
Ohne Zensur und ohne Einschränkungen, um so die gemeinsame Wissensbasis innerhalb der Organisation zu erweitern.
Dabei ist es entscheidend, dass Mitarbeiter wissen und spüren, dass sie nicht beurteilt oder lächerlich gemacht werden, wenn sie sich beispielsweise an (Online-)Diskussionen, Debatten, Aktivitäten oder Teamevents beteiligen. Auf diese Weise sind sie eher bereit, ihre Ideen und Gedanken zu teilen, um zum allgemeinen Ziel der Organisation beizutragen. Wie Sie dies praktisch umsetzen, besprechen wir später in diesem Blog.
2. Er macht die Organisation effektiver und produktiver
Jeder beteiligt sich am Wissensaustausch. Dadurch erhält jeder die Chance, wertvolle Informationen und Erkenntnisse zu teilen und zu empfangen. Das Ergebnis:
Verbesserte Produktivität und Effizienz, denn Sie holen das Beste aus Ihrem Team heraus, ohne in teure Schulungsprogramme zu investieren. Kurz gesagt: Wissensaustausch zahlt sich aus!
3. Er bietet einen Schatz an wertvollen Informationen
Da Wissensaustausch ein kollaborativer Prozess ist, erhalten Sie direktes Feedback von Ihren Kollegen. Zudem können Sie durch die direkte Einbindung von Führungskräften tiefere Einblicke gewinnen. Vorgesetzte können beispielsweise direkt mit ihrem Team Stärken und Schwächen in der Leistung identifizieren. Sie haben die Möglichkeit, bei Bedarf einzugreifen.
Darüber hinaus können sie diese Informationen in nützlichen Kategorien sammeln, um das E-Learning anschließend zu optimieren und noch besser auf die Lernbedürfnisse innerhalb der Organisation abzustimmen.
Was sind die effizientesten und effektivsten Wege, um Wissen durch E-Learning in Unternehmen zu teilen?
1. Beginnen Sie mit dem Aufbau eines Netzwerks
Das klingt vielleicht etwas widersprüchlich: Wenn man Kollegen ist, gehört man doch bereits zum Netzwerk des anderen, oder? Ja und nein. Natürlich sieht man sich regelmäßig, aber wie oft spricht man wirklich miteinander? Wie gut kennt man sich? Vertraut man einander? Und hat man bisher nur über die Arbeit gesprochen oder auch über andere Dinge?
Ein Betriebsausflug oder eine Teamaktivität kann ein guter Eisbrecher sein, um den Wissensaustausch in Gang zu bringen. Schließlich sind wir viel eher bereit, unser Wissen frei mit jemandem zu teilen, den wir mögen!
Darüber hinaus ist Beständigkeit wichtig. Je öfter man sich sieht und miteinander kommuniziert, desto größer wird das Vertrauen. Ein monatlicher Check-in, eine wöchentliche Kaffeepause oder ein Feierabendbier sind schöne Möglichkeiten, sich informell besser kennenzulernen. Zudem bieten diese Aktivitäten direkt eine Gelegenheit zum (informellen) Wissensaustausch!
2. Tun Sie es gemeinsam
Oft gilt: Je länger jemand in einem Unternehmen arbeitet, desto selbstsicherer tritt er auf. Es fällt leichter, Wissen zu teilen, weil man sich in seinem Fachgebiet sicher fühlt. Für neue Mitarbeiter kann dies jedoch einschüchternd wirken. Hier können Peer-Feedback-Gruppen oder Mentorenprogramme Abhilfe schaffen. Indem ein erfahrener Kollege den neuen Mitarbeiter an die Hand nimmt, kann dieser sein Netzwerk im Unternehmen entspannt aufbauen und gleichzeitig die Organisationsstruktur sowie die verschiedenen Rollen kennenlernen. Peer-Feedback und Mentoring ergänzen sich ideal: Der Mentor hilft beim schnellen Einstieg in die Organisation, während der Austausch mit anderen neuen Kollegen im Rahmen von Peer-Feedback eine informelle Plattform bietet, um Wissen zu teilen.
Zum Beispiel beim Erlernen von Prozessen, Verantwortlichkeiten, Aufgaben, Herausforderungen, Erfolgen und vielem mehr.
3. Das Rad nicht neu erfinden
Wenn sich ein Unternehmen dazu entschließt, Wissen effizienter und effektiver zu teilen, ist es sinnvoll, diese Informationen zentral zu speichern. So muss nicht jeder (neue) Mitarbeiter „das Rad neu erfinden“.
Daher ist es ratsam, eine „Bibliothek“ anzulegen. Die Online-Akademie von Pluvo bietet hierfür die perfekte Funktion. Informationen lassen sich einfach kategorisieren, durchsuchen und jederzeit aktualisieren. So bleibt das Wissen nicht nur in den Köpfen der Mitarbeiter, sondern steht dem gesamten Unternehmen zur Verfügung.
Sind Sie neugierig, wie Sie Ihre Online-Wissensumgebung mit Pluvo gestalten können? Kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.
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