Nehmen Sie sich ein Beispiel an dieser Employer-Branding-Strategie!
Employer Branding geht nicht nur darum, neue Mitarbeiter zu gewinnen, sondern vor allem darum, Personal zu binden.

Heute laufen alle Kinder in den Niederlanden mit Insekten-Tattoos auf den Armen herum, morgen sammeln ihre Mütter wieder winzige Treuepunkte, um ein besonderes Geschirrset zu ergattern. Durch das Sammeln und Kleben bleiben wir alle treue Kunden dieser einen Ladenkette – und genau darum ging es.
Aber wie sieht es mit Ihren Mitarbeitern aus? Tun Sie bereits alles, damit Ihre Mitarbeiter Ihnen treu bleiben? Falls nicht, ist es wahrscheinlich eine gute Idee, eine Employer-Branding-Strategie zu entwickeln und umzusetzen.
Was ist Employer Branding?
Haben Sie schon einmal von Employer Branding gehört? Noch nicht? Dann hier die Definition!
Employer Branding bezieht sich auf die Art und Weise, wie Sie Ihr Unternehmen oder Ihre Organisation auf dem Markt positionieren. Und zwar nicht für potenzielle Kunden, sondern für potenzielle Mitarbeiter!
Was sind die Vorteile von Employer Branding?
Derzeit wird viel Geld in die Gewinnung neuer Mitarbeiter investiert. Aufwendige Medienkampagnen, Jobmessen, ganzseitige Anzeigen – der Aufwand ist enorm. Wir machen uns ernsthafte Gedanken über das Onboarding, damit sich neue Mitarbeiter gut einleben. Das ist sehr klug angesichts des aktuellen Arbeitsmarktes, auf dem Bewerber mit der Lupe gesucht werden müssen.
Aber achten Sie darauf, nicht die gesamte Energie in die Gewinnung neuer Kräfte zu stecken, während die bereits vorhandenen Mitarbeiter unbemerkt abwandern. Überlegen Sie sich stattdessen interessante Anreize, um das eingearbeitete, erfahrene Personal zu Fans Ihres Unternehmens zu machen und zu halten. Denn genau darin liegt das Fundament für ein bärenstarkes Employer Branding!
In diesem Blog besprechen wir unseren Employer-Branding-Stufenplan, eine Strategie, mit der Sie Mitarbeiter gewinnen und binden.
Employer-Branding-Stufenplan
- Schritt 1 – Vitamin A
Der Stufenplan jeder Employer-Branding-Strategie beginnt ganz einfach mit einer Sache: Aufmerksamkeit. Nennen wir es Vitamin A. Ein aufrichtiges Gespräch darüber, wie es jemandem geht, bewirkt oft mehr als ein paar Euro mehr auf dem Gehaltszettel. Menschliche Aufmerksamkeit also. Wenn davon in Ihrem Unternehmen genug vorhanden ist, sind Sie schon einen großen Schritt weiter.
Belangrijk is wel dat die shots met vitamine A regelmatig, en in ruime doses, moeten worden toegediend. Namelijk niet alleen bij binnenkomst, maar ook tijdens het dienstverband én bij de uitgang.
Dieser erste Punkt ist eigentlich nicht besonders schwierig. Bewerber werden heutzutage schließlich wieder mit Pauken und Trompeten empfangen, umsorgt und informiert. Die Kunst besteht vielmehr darin, auch in den anderen beiden Phasen eines Arbeitsverhältnisses den Menschen Aufmerksamkeit zu schenken, die dafür sorgen, dass Ihr Unternehmen läuft. Gestalten Sie Ihr Unternehmen so angenehm, dass sie gar nicht erst daran denken, sich woanders zu bewerben.
- Schritt 2 – Nehmen Sie sich Zeit
Während des Beschäftigungsverhältnisses ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen, um Ihre Mitarbeiter kennenzulernen. Es klingt selbstverständlich, aber im hektischen Alltag kommt es oft zu kurz. Tun Sie es dennoch: Regelmäßig eine halbe Stunde bei einer Tasse Kaffee mit einem Mitarbeiter zu plaudern, reicht oft schon aus und bringt Ihnen viel.
Wenn Sie das Gespräch mit Aufmerksamkeit und Vertrauen führen, erfahren Sie, was den anderen bewegt, motiviert und glücklich macht.
Eine hervorragende Basis für eine lange und gute Laufbahn im Unternehmen. Der Mitarbeiter fühlt sich gehört und gesehen. Mehr noch: Er wird tatsächlich gehört und gesehen.
- Schritt 3 – Sorgen Sie ab und zu für eine Überraschung
Tun Sie Ihren Mitarbeitern ab und zu etwas Gutes, das zeigt, dass Sie sie wirklich wertschätzen und wahrnehmen. Das stärkt Ihre Employer-Branding-Strategie enorm.
Hier sind einige typische Beispiele für Employer Branding, die immer gut ankommen:
- Ein Projekt erfolgreich abgeschlossen? Zeit für Kuchen und ein offenes Lob für das Team!
- Einen Büroumzug gut überstanden? Ein kleines Pflänzchen auf jedem Schreibtisch mit einer persönlichen Karte sorgt für Freude.
- Jemand hat es privat gerade schwer? Schicken Sie Blumen mit ein paar aufmunternden Worten.
- Hohe Arbeitsbelastung durch Unterbesetzung? Ein Gutschein für die Sauna für alle!
- Nach langem Büffeln das Diplom in der Tasche? Hängen Sie Girlanden auf und stellen Sie den Sekt kalt.
Es muss wirklich nicht immer groß und pompös sein. Wichtig ist nur der positive Überraschungseffekt.
Das wirkt Wunder für das Arbeitsklima und die Loyalität. Solche kleinen Gesten werden beim Feierabendbier besprochen oder landen spontan und begeistert auf Facebook. Employer Branding vom Feinsten!
- Schritt 4 – Denken Sie an Entwicklungsmöglichkeiten
Nur weil ein Mitarbeiter schon länger dabei ist, heißt das nicht, dass man die Zügel schleifen lassen kann. Im Gegenteil! Sorgen Sie dafür, dass die Arbeit interessant bleibt. Unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter aktiv und denken Sie gemeinsam über Entwicklungsmöglichkeiten und Weiterbildungswünsche nach.
Das kann eine mehrjährige Ausbildung sein, aber auch Online-E-Learning funktioniert hervorragend und lässt sich flexibel einsetzen. Denken Sie ruhig auch über den fachlichen Tellerrand hinaus. Ein Kurs zu Achtsamkeit oder persönlicher Effektivität kann einem Mitarbeiter genau den Anstoß geben, den er braucht, um in Balance zu bleiben und die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Vergessen Sie auch nicht, in einen guten Arbeitsplatz zu investieren: Ergonomische Möbel, die richtige Beleuchtung und eine ruhige Arbeitsumgebung sind hervorragende Mittel, um Fehlzeiten zu senken.
Lesen Sie hier, wie Sie in den richtigen Arbeitsplatz investieren können, wenn hybrides Arbeiten die Norm ist.
- Schritt 5 – Seien Sie flexibel
Schritt fünf erfordert einen persönlichen Ansatz. Haben Sie ein Auge für die Lebensphase, in der sich Ihr Mitarbeiter befindet. Eine junge Familie braucht zu anderen Zeiten Aufmerksamkeit als das klassische Neun-bis-fünf-Schema. Wer Angehörige pflegt, muss manchmal kurzfristig jemanden ins Krankenhaus begleiten oder braucht einfach eine Verschnaufpause. Und jemand, der gerade lange krank war, benötigt vielleicht mehr Zeit, um wieder richtig anzukommen.
Sprechen Sie darüber und zeigen Sie sich flexibel – das zahlt sich später doppelt und dreifach aus. Natürlich müssen Sie sich nicht verbiegen wie ein Gummiband; es geht schließlich immer noch um ein Arbeitsverhältnis. Wenn Sie Vereinbarungen treffen, dürfen Sie auch erwarten, dass diese eingehalten werden.
- Schritt 6 – Verabschiedung
Sollten Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, betrachten Sie das Austrittsgespräch nicht als bloße Formsache. Wenn Sie ein ehrliches und professionelles Gespräch mit dem scheidenden Mitarbeiter führen, erhalten Sie oft wertvolle Erkenntnisse zurück.
Abgesehen von altem Groll, der nicht mehr zu ändern ist, können Frustrationen, Kritik und Fragen in einer offenen Atmosphäre auf den Tisch kommen und in Lernpunkte für die Organisation umgewandelt werden. Betrachten Sie ein Austrittsgespräch auch als Chance, sich würdevoll voneinander zu verabschieden. Schließen Sie es mit einem Blumenstrauß und einem netten Essen mit Kollegen ab, damit die Person mit einem guten Gefühl das Unternehmen verlässt.
Weitere Offboarding-Tipps findest du hier!
Employer Branding auf den Punkt gebracht
Kurz gesagt: Mit ausreichend Vitamin A werden deine Mitarbeiter produktiver, kreativer und vor allem begeisterter bei der Arbeit. Wenn du diesen Schritt-für-Schritt-Plan befolgst, entsteht fast wie von selbst eine Organisation, die vor Arbeitsfreude sprüht. Ein Unternehmen, in das Mitarbeiter jeden Tag voller Energie gehen. Und in dem es an neuen Talenten nicht mehr mangelt.
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